| Lüne Cup
2009 |
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| Schon zum dritten Mal
sind wir beim LüneCup mit dabei. Trotz der weiten Anfahrt
möchte ich auf diesen WT mit seinem für uns traumhaften
Gelände, den freundlichen Helfern, den internationalen Richtern
und anspruchsvollen Aufgaben, nicht verzichten. |
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| Bereits am Mittwoch
machen wir uns, vom WWT Vehlefanz und anschließendem Sightseeing
in Berlin aus kommend, in Richtung Geesthacht / Hamwarde auf den Weg.
Die Unterkunftssuche gestaltet sich schwierig, alles scheint
ausgebucht. Also durchkämmen wir an der Elbe sitzend das
Gastgeberverzeichnis. Bei einem Ferienhaus in der Nähe ist eine
Handynummer angegeben - ich versuche mein Glück und siehe da, wir
haben ein Quartier, ein kleiner Bungalow in Geesthacht nahe der Elbe.
Glück gehabt. |
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| Aufgabe
1, Graham Stephenson: Wir stehen im Wald, vor uns in ca. 60m Entfernung fällt eine Markierung mit Schuß in dichten Bodenbewuchs. Zuvor soll allerdings ein unbeschossenes Blind in ca. 80m Entfernung aus dem lichten Stangenwald geholt werden. Die Blindstelle ist nicht genau gekennzeichnet, jedoch die Richtung gut angezeigt. Paddy arbeitet wieder super - tiptop! Aufgabe 2 - Werner Haag: Zu Arbeiten sind eine Markierung und ein beschossenes Blind. Die Markierung fällt zuerst in ca. 50m, nur die Flugbahn ist sichtbar. Das blind in ca. 70m Entfernung, im Winkel von ca. 80° liegt vor einem dichten Buschwerk in der Nähe einer hohen Buche. Wieder hält Paddy die Linie toll, doch anstatt ihn auf Höhe der Buche zu stoppen ... na klar, eindeutig Führerfehler - wie könnte es auch anders sein! Werner's Kopfwäsche für mich folgt unverzüglich: "mal abgesehen davon, daß dein Hund ...." "... hätte er auch das blind auf Anhieb gehabt, wenn du ...." ok, ich hab es mir redlich verdient - und schnell mache ich mich mit meinem Pad aus dem Staub. Aufgabe 3, Véronique Morize-Jaquemet: In einem lichten Stangenwald mit Bodenbewuchs fällt eine Markierung mit Schuß in ca. 30m Entfernung. Zuvor soll ein unbeschossenes blind am Ende einer Waldschneise geholt werden, Entfernung ca. 90m. Diese Aufgabe löst Paddy perfekt - die Richterin entläßt uns mit einem Lob :-)) Aufgabe 4 - Bob Stobbart: Ein Zweier-Walkup entlang einer Waldschneise, wir starten mit Sandra und ihrer Luna. Der Richter steht ca 20 m hinter uns auf einer Waldschneise. In ca. 90m Entfernung steht rechts am Waldrand ein Schütze. Plötzlich fliegt aus dem rechten Waldstück eine Markierung mit Schuß in die linke Waldhälfte. Zuerst arbeitet das linke Team die Markierung, anschließend werden die Plätze getauscht. Wieder nimmt Paddy genau die Richtung der Markierung an, verschwindet kurz im Wald und kommt so schnell er kann mit Dummy wieder zurück - gut gemacht! |
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| Am Versorgungspunkt
haben wir uns dann unsere gemeinsame Erbensuppe mehr als verdient -
lecker, sagt auch Paddy, der einen kleinen Rest zusammen mit
Weißbrot genüsslich frisst. Und als wollte der Himmel sagen,
jetzt habe ich lange mit Euch ausgehalten, folgen zwei kräftige
Regenschauer, die sich mit Dach über dem Kopf gut aushalten
lassen. Anschließend verfrachte ich meinen Pad ins Auto, ebenso
Rucksack und Regenjacke. Als ich wieder zurückkomme werden gerade 3 Teams aus der O zum Stechen aufgerufen. Schade, wir sind nicht dabei, eine kleine Chance hatte ich mir eigentlich ausgerechnet, denn bis auf eine Aufgabe waren wir heute sehr gut unterwegs…. Die Siegerehrung folgt rasch im Anschluß, als Platz 3 und 2 in der O aufgerufen werden lehne ich mich entspannt zurück… ..und dann folgt für mich der absolute Knaller: "Platz 1 geht an Stefanie Schmid mit Unter dem Thies NonStop Paddy" Erst ein beherzter Rippenstoß von Carina bringt mich in die Wirklichkeit zurück. Etwas fassungslos und total überrascht gehe ich nach vorne und frage Petra als erstes, ob sie denn auch sicher sei…. ganz ganz blöde Frage!!! Petra lacht und gratuliert mir sehr herzlich und alle klatschen. Nur einer fehlt zum gemeinsamen Glück: mein Paddy, er liegt jetzt wahrscheinlich zufrieden schlummernd auf seiner Decke im Auto und weiß noch nicht, welch großartige Leistung er heute vollbracht hat: 1. Platz, vorzüglich mit 91 Punkten. |
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| Eine kleine
Dankesrede sprudelt nach kurzem Atem holen förmlich aus mir
heraus: "Heute ist ein schöner Tag", damit habe ich erstmal die Lacher auf meiner Seite. Ich versuche mich ein wenig zu sammeln. Der Sonderleiterin Petra Lockhoff und ihrem gesamten Helferteam danke ich ganz herzlich und werde durch den Applaus der WT Teilnehmer dabei unterstützt, auch die Richter vergesse ich natürlich nicht in meiner Ansprache. Was ich insgesamt alles von mir gegeben habe …. keine Ahnung .... ich möchte jetzt eigentlich nur ganz schnell meinen kleinen Helden knuddeln :-) |
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